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Fahrtenschreiber Ausgabe 02-2016












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Publikumsmagnet Kirchhellen

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eine Mischung aus Gospel-Truck und Bölling macht es möglich: stimmiger LPS 1624 Kippsattelzug

Die siebte Neuauflage eines Klassikers erlebten Teilnehmer und Zuschauer des Baumaschinen- und Kippertreffens in Bottrop-Kirchhellen am 7. und 8. Oktober 2006. Bei unerwartet gutem Wetter fanden sich erneut zahlreiche Nutzfahrzeugfreunde mit ihren Kippern, Baggern, Raupen und Radladern in der Sandgrube der Firma Stremmer ein, um nach Herzenslust im Dreck zu wühlen, Sand zu laden, zu kippen und einfach mit alter Technik zu spielen und zu arbeiten. Die Teilnehmer, die sich bei den Organisatoren angemeldet hatten, erwarteten ein entspanntes Wochenende, an dem Sie mit den Kollegen dem gemeinsamen Hobby frönen konnten. Doch sie hatten die Rechnung ohne die in großer Zahl erschienen Besucher gemacht. Durch die Ankündigung der Veranstaltung in einer regionalen Tageszeitung bevölkerten viele Gäste die Grube, die mit alten Lastern sonst nichts zu tun haben. Entsprechend unbedarft verhielten sich viele dieser Besucher dann auch und die Führer der Baumaschinen und die Fahrer der Kipper mussten noch mehr Rücksicht nehmen und noch umsichtiger fahren, als sie dies sonst zu tun pflegten. Dank der Vorsicht der Teilnehmer verlief das Wochenende ohne Unfälle und Schäden. Die Organisatoren, die natürlich an einer hohen Anzahl Eintritt zahlender Besucher interessiert sind, sollten jedoch einmal darüber nachdenken, ob nicht die Grenzen des Möglichen erreicht sind.


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war einst in Geseke zuhause: Mack 615 T von Heinz Bruno und Clemens Hecker aus Warstein

Die Anzahl der restaurierten oder in betriebsbereitem Zustand befindlichen Fahrzeuge, die zu einem solchen Treffen erscheinen, steigt immer weiter. So gab es auch in diesem Jahr wieder einige Laster und Baumaschinen, die zuvor noch nicht zu sehen waren. Für die meisten Anwesenden unbekannt war z. B. der Mack T 615 von Heinz-Bruno und Clemens Hecker, der einst bei der Baufirma Hans & Lenze in Geseke im Einsatz war. Neben der ungewöhnlichen Optik fiel der bemerkenswerte Klang des 300 PS starken 8 Zylinder-Motors auf. Erstmals auf einem Kippertreffen zu sehen war auch der Henschel H 140 AK von Udo Lietze aus Hagen, der einst in der Schweiz zuhause war und sich weitestgehend im Originalzustand zeigte. Auch der Faun K 10 Muldenkipper von Heinz Davids durfte erstmalig nach langer Zeit in der Sammlung von Paul Christian Unschuld wieder in aller Öffentlichkeit seine Runden drehen. Helmut Hoffmann kam wieder mit einer Anzahl bisher unbekannter Fahrzeuge nach Kirchhellen. Da er selbst immer nur ein Fahrzeug selbst bewegen konnte, beschränkte er sich darauf, den mit viel Patina behafteten MAN 19.230 DHAK von 1968 kombiniert mit einem Langendorf-Anhänger zu fahren, den er von der badischen Winzer-Genossenschaft in Breisach übernommen hatte. Andere Fahrzeuge aus seinem für Außenstehende mittlerweile unüberschaubarem Fuhrpark ließ er von mehr oder weniger prominenten Fahrern durch die Sandgrube chauffieren. Der in der Nutzfahrzeugszene bekannte Maler Peli durfte einen Mercedes-Benz L 608 D Kipper bewegen. Einen Magirus-Deutz 310 D 26 K mit Hönkhaus-Kippaufbau und integriertem Druckluftbarometer bewegte ein Fahrschüler, der ein Wochenendseminar zum Thema „Fahren von historischen Kippern in einer Sandgrube“ belegt hatte.


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Einmarsch der Gladiatoren: Fritz Radermachers Kaelble KDV 22 Z 8 T mit passendem Anhängsel

Beeindruckend war der Auftritt der Schwerlast-Flotte von Fritz Radermacher. Er kam mit einem Kaelble K 632 ZB, dem dreiachsigen KDV 22 Z 8 T und dem Faun L 1206 W/45 in Farben der Spedition Pieper. Für die Sandgrube hatte er eine Kaelble-Planierraupe vom Typ PR 661 mitgebracht, die nach einigen Problemen auch in Betrieb genommen werden konnte. Überraschungsgäste waren einige frisch restaurierte Fahrzeuge, wie der bislang unbekannte Borgward B 4500 A Kipper von Alfons Fehmer aus Rosendahl, ein Hanomag Kurier Kipper aus Bottrop sowie ein bulliger Hanomag-Henschel F 261 samt zwillingsbereiftem Zweiachsanhänger der Firma Stutvoet aus dem niederländischen Pekela. Den gesamten Samstag gaben die historischen Fahrzeuge und ihre Besatzungen ihr Bestes. Als am Abend die Lade- und Kippaktionen eingestellt wurden, war für alle Beteiligten klar, dass sie auch im nächsten Jahr wieder nach Kirchhellen kommen werden.

Text: Manfred Koch
Fotos: Florian Dasenbrock, Marc Trappe


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Rarität: Kaelble SL 1450 Radlader in Aktion stilechte Beladung: Fritz Radermachers Kaelble KDV 833 E neben einem Menck Seilzugbagger Holland ist nur einen Katzensprung entfernt: Hobbykollegen bei der Anreise durfte nicht in den Dreck: Scania-Vabis L 75 Super
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Mercedes-Benz LPS 1624 Kipperzug aus Ennepetal Mercedes-Benz LPS 1624 Kipperzug aus Ennepetal Mercedes-Benz LPS 1624 Kipperzug aus Ennepetal Mercedes-Benz LPS 1624 Kipperzug aus Ennepetal
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Mercedes-Benz LPS 1624 Kipperzug aus Ennepetal kubische Mercedes unter sich: LPS 1624 und LPK 1632 im Halbkreis aufgefahren mit "Paletten"-Kippaufbau: Mercedes-Benz LPK 1632 aus Oberhausen mit "Paletten"-Kippaufbau: Mercedes-Benz LPK 1632 aus Oberhausen
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mit kommunaler Vergangenheit: MAN Allrad-Haubenkipper mit kommunaler Vergangenheit: MAN Allrad-Haubenkipper mit kommunaler Vergangenheit: MAN Allrad-Haubenkipper vom harten Arbeitsalltag gezeichnet: Mercedes-Benz LK 1519
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wird auch im Alltagsbetrieb hin und wieder eingesetzt: Katzenskis MAN 19.230 DHAK wird auch im Alltagsbetrieb hin und wieder eingesetzt: Katzenskis MAN 19.230 DHAK wird auch im Alltagsbetrieb hin und wieder eingesetzt: Katzenskis MAN 19.230 DHAK fühlte sich sichtlich wohl in der Sandgrube: Unimog 411 Cabriolet
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typisch holländische Optik: Hanomag-Henschel F 261 AK der Firma Stutvoet aus Pekela typisch holländische Optik: Hanomag-Henschel F 261 AK der Firma Stutvoet aus Pekela typisch holländische Optik: Hanomag-Henschel F 261 AK der Firma Stutvoet aus Pekela typisch holländische Optik: Hanomag-Henschel F 261 AK der Firma Stutvoet aus Pekela
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typisch holländische Optik: Hanomag-Henschel F 261 AK der Firma Stutvoet aus Pekela typisch holländische Optik: Hanomag-Henschel F 261 AK der Firma Stutvoet aus Pekela mit Meiller Dreiseitenkippbrücke: Hanomag-Henschel F 261 AK mit Meiller Dreiseitenkippbrücke: Hanomag-Henschel F 261 AK
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mit 6 Zylinder Cummins-Motor: Krupp AK 760 aus einer Oberhausener Sammlung: Krupp AK 760 mit Langendorf-Kippanhänger kleines Kraftpaket: Mercedes-Benz LAK 321 aus dem Westerwald: Jochem Reuschers Mercedes-Benz LAK 321
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gut motorisiert: 300 PS starker Mack T 615 fuhr einst in Geseke: Heckers Mack T 615 gut motorisiert: 300 PS starker Mack T 615 Fremdkörper in einer Sandgrube: MAN 450 mit Aufbau von Ziegler
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gehörte einst Axel Bilstein: Mercedes-Benz LK 325 von Gerd Huckschlag aus Fröndenberg fühlte sich wohl im Sand: Huckschlags Borgward B 4500 Allradkipper bis auf die Türbeschriftung einfach nur schön: Hanomag Kurier Kipper Zaungäste: für die Grube ungeeignete Fahrzeuge abgestellt am Rande des Geschehens
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Dachdeckerfahrzeug: gut restaurierter Hanomag-Henschel F 76 Kipper Dachdeckerfahrzeug: gut restaurierter Hanomag-Henschel F 76 Kipper durfte nicht in den Dreck: Scania-Vabis L 75 Super macht eine gute Figur in der Sandgrube: Hanomag-Henschel H 161 AK von Peter Schönitz
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"Schild-Transporter": Fritz Radermachers Kaelble K 632 ZB war für den Transport des Schildes der PR 661 verantwortlich Schwertransport: Faun L 1206 W/45 mit Kaelble KDV 833 E Allrad-Muldenkipper im Einsatz: Radermachers Kaelble KDV 833 E in seinem Element Kraftpaket: Kaelble PR 661 im Einsatz
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Kraftpaket: Kaelble PR 661 im Einsatz Kraftpaket: Kaelble PR 661 im Einsatz Kraftpaket: Kaelble PR 661 im Einsatz Kraftpaket: Kaelble PR 661 im Einsatz
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war einst im Badischen unterwegs: MAN 19.230 DHAK im Originalzustand: MAN 19.230 DHAK aus Oberhausen zeigte, was er kann: MAN 19.230 DHAK mit Langendorf- Anhänger zeigte, was er kann: MAN 19.230 DHAK mit Langendorf- Anhänger
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zeigte, was er kann: MAN 19.230 DHAK mit Langendorf- Anhänger im Originalzustand: MAN 19.230 DHAK aus Oberhausen stilvolle Beladung: MAN 19.230 DHAK und Hanomag Radlader im Originalzustand: MAN 19.230 DHAK aus Oberhausen
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reiste aus Hagen an: Udo Lietze mit seinem Henschel H 140 AK unverkennbar mit schweizer Vergangenheit: Henschel H 140 AK durfte in den Dreck: Henschel H 140 AK Schumi´s Dienstwagen: Stefan Schumachers Magirus Sirius
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in gut gebrauchtem Zustand: Magirus-Deutz 310 D 26 K aus Oberhausen eine Szene wie in den Siebziger Jahren: Hanomag B 11 belädt Magirus-Deutz 310 D 26 K Kraftpaket im Einsatz: Caterpillar D 8 Ladeszene mit MAN und Hanomag
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Gast aus den Niederlanden: van den Heerik´s Mercedes-Benz LAK 311 Beladung mit Hanomag: Volvo L 4650 von Henk van den Heerik alter Schwede mit holländischer Optik: Scania-Vabis L 76 von Henk van den Heerik alter Schwede mit holländischer Optik: Scania-Vabis L 76 von Henk van den Heerik
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Spielzeug für Erwachsene: Faun K 10 von Heinz Davids neu im Davids´ schen Fuhrpark: Faun K 10 "Peli-Car": Mercedes-Benz L 608 D Kipper mit dem Meister-Maler am Steuer Beladung des Mercedes-Benz L 608 D
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saubere Arbeit: Guido Althues hat den MAN 19.320 U von Muckhoff aus Plettenberg fertig restauriert werden salonfähig: MAN wie dieser 19.320 U aus dem Münsterland bisher unbekannt: Henschel Haubenkipper aus dem Ruhrgebiet neu in der Szene: Borgward B 4500 A
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aus der Tiefbauabteilung der Polizei: Unimog Doppelkabine Familientreffen: drei Kipper der Firma van den Heerik Schweden-Import: Scania LS 111 Kipper der Spedition Grillmayer in seinem Element: mittelschwerer Mercedes-Benz Rundhauber
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mit Eicher-Wurzeln: Magirus-Deutz 120 D 7 FK schwerer Hauber: Mercedes-Benz LK 1624 war weit verbreitet in den deutschen Sandgruben der Siebziger Jahre: Volvo F 88 in Fernverkehrsausführung Scania L 110 Super
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interessantes Zubringerfahrzeug: Scania LT 143 E 450 von Heinz Bruno Hecker interessantes Zubringerfahrzeug: Renault CBH 440 der Firma Obermann